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Im Auftrag der Stadt Groß-Gerau unter Co-Finanzierung des Dachverbandes
Regionalpark gGmbH und des Landes Hessen entsteht eine neue
Regionalparkroute im Kreis Groß-Gerau, der Apfelweinpfad.
Zwischen den Stadtteilen Esch und Wallerstädten wird ein bestehender
wichtiger Verbindungsweg aufgewertet und saniert.
Im Vordergrund steht das Erleben und Wiederentdecken von Landschaft im
überörtlichen Zusammenhang. Mit den geplanten und zum Teil realisierten
Routen werden typische und regionale Elemente des Natur- und
Landschaftsraumes erschlossen. Das Regionalpark-
routennetz dient der
Verbindung dieser besonderen Orte in der Landschaft. Mit diesem Abschnitt
gelingt der Schritt ins Hessische Ried.
Binnen 1,5 km durchstreift der Besucher typische Landschaftsbilder des Rieds. An Punkten der Ortung werden Ausblicke und
Blickachsen freigelegt. Der Besucher wird zum Betrachter von Raum und Zeit, |
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erfährt die Eigenart der Riedlandschaft mittel- und unmittelbar.
Landschaft erzählt ihre Geschichte.
Im Wohngebiet ‚Auf Esch’ beginnend, quert die Route auf vorhandener befestigter Wegetrasse
die
feuchten und wasser-
bestimmten Niederungen des Kollen- und Osterbruchs.
Im Erklimmen der starken
Höhenunterschiede von bis zu zwei Metern
auf die Kante des Hochgestades in Richtung
Westen erschließt sich wahrnehmbar die Geomorphologie.
Am höchsten Punkt ergeben sich Weitblicke entlang des Osterbruchs in die
Landschaft, Taunus und Odenwald. Im weiteren Wegeverlauf entsteht auf einer angeschütteten Wiesenplattform ein Hain aus
Apfelbäumen (alte Keltersorten). Der Hain lädt durch ein Holztor in eine
stilisierte Gastwirtschaft „Zum Apfelwein“ unter freiem Himmel mit
urigen Bänken und Tischen ein. |
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